Mesotherapie bei Wechseljahresbeschwerden

 

 

 

Hitzewallungen, Migräne, Schlafstörungen – die Wechseljahre machten Pia Schuh heftig zu schaffen. Durch die Mesotherapie wurde sie ihre Beschwerden los.

 

 

Endlich Schluss mit der monatlichen Regelblutung! Pia Schuh war keineswegs unglücklich als sich ihre Menstruation im Februar 2008 als die letzte herausstellte. „In der ersten Zeit danach ging es mir so gut, dass ich glaubte, die üblichen Wechseljahresbeschwerden bleiben mir erspart“, sagt die heute 53-jährige Reiseverkehrskauffrau. „Aber ich hatte mich zu früh gefreut.“

Hitzewallzungen bis zu achtmal pro Stunde

 

Anfang 2009 litt sie unter ungewohnten Schlafstörungen. „Spätestens nach vier Stunden war die Nacht für mich vorbei“, erzählt sie. „Manchmal schlief ich überhaupt nicht. Tagsüber fühlte ich mich entsprechend müde und verlor auf der Arbeit wegen jeder Kleinigkeit gleich die Nerven. Ich kannte mich selbst kaum wieder.“

 

Und doch waren die durchwachten Nächte noch harmlos gegenüber den Migräneanfällen, die Pia Schuh immer häufiger peinigten. Hinzu gesellten sich Hitzewallungen und Schweißausbrüche. „Sie kamen bis zu achtmal in der Stunde und dauerten immer eine gute Minute“, beschreibt die Münchnerin. „Mir war klar, dass es so nicht weitergehen konnte, aber ich wollte auch keine Hormontherapie.“ Schließlich vertraute sie sich ihrer langjährigen Ärztin Dr. Britta Knoll an. Die Spezialistin für Naturheilverfahren empfahl eine so genannte Mesotherapie. „Eine genau abgestimmte Wirkstoffmischung aus bewährten Arzneimitteln wird in äußerst geringer Dosis möglichst nahe am Erkrankungsort in die mittlere („meso“ Hautschicht gegeben“, erläutert Britta Knoll. „Dies geschieht durch winzige Nadeln oder mit einer elektronischen Injektionspistole und tut kaum weh.“

 

Deutlich erholt nach zwei Sitzungen

Pia Schuh bekam vergangenen Juni eine Mischung aus homöopathischen Substanzen und Magnesium, kombiniert mit dem örtlichen Betäubungsmittel Procain. „Dr. Knoll setzte die Einstiche in die Schulter- und Nackenpartie“, schildert sie. „Das Ganze dauerte höchstens zwei Minuten.“

Schon in der folgenden Nacht konnte sie besser schlafen. Drei Wochen später wiederholte sie die Sitzung und ist seitdem zufrieden. „Die Migräne ist weg, die Hitzewallungen kommen nur noch dreimal täglich und mein Schlaf ist wieder erholsam“, sagt sie. Für die seelische Balance praktiziert sie Yoga-Übungen. „So halte ich die Wechseljahre prima aus.“